Yellowing of the eyes: causes & treatment according to Dr. med. Bányai

Gelbe Augen geben sich meist deutlich zu erkennen. Sie bereiten den Betroffenen häufig große Sorgen.

Eine Gelbfärbung der Augen kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine Gelbsucht ist in den meisten Fällen die Ursache. Außerdem können bestimmte Medikamente und eine Reihe an medizinischer Beschwerden zu gelben Augen führen.

Bei einer Gelbsucht (Ikterus) ist die Blutkonzentration des Pigments Bilirubin stark erhöht. Dabei handelt es sich um einen gelblich-braunen Farbstoff, der beim Abbau von roten Blutkörperchen entsteht.

Wird er nicht ausgeschieden, lagert er sich im Gewebe ab. Dadurch können sich Haut, Schleimhaut und vor allem das Weiße im Auge gelblich verfärben. Häufige Begleitsymptome sind heller Stuhl und dunkel gefärbter Urin.

Gelbe Augen können in jedem Lebensalter auftreten. Am häufigsten zeigen jedoch Neugeborene dieses Symptom.

Was genau hinter gelb gefärbten Augen und einem Ikterus stecken kann, warum es sich nicht um eine Krankheit handelt und wann man einen Augenarzt aufsuchen sollte erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ursachen von gelben Augen

Bei gesunden Menschen ist die Lederhaut des Auges (Sklera) immer weiß. Verändert sich diese Augenverfärbung, hat das meist krankhafte Ursachen. In diesem Fall sollten Sie dringend einen Augenarzt aufsuchen.

Eine Gelbfärbung der Augen bezeichnet man in der Medizin als konjunktivaler oder skleraler Ikterus. Dieser tritt meist als Folge einer Gelbsucht auf, die mit erhöhter Konzentrationen des Pigments Bilirubin einhergeht. Dies verändert nicht nur die Farbe der Augen, sondern auch die Haut.

Die Gelbsucht selbst ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Da sie auf Fehlfunktionen der Leber, Lebererkrankungen, Gallenblase und Gallengänge hinweisen kann, sollte sie aber nicht ignoriert werden.

Gelbe Augen können in jedem Stadium des Lebens auftreten. Die Ursachen und Häufigkeiten unterscheiden sich dabei in den einzelnen Altersgruppen.

Zu den typischen Ursachen einer Gelbsucht bei älteren Kindern oder Erwachsenen gehören:

  • Infektion oder Entzündung der Leber (Hepatitis, Leberentzündung)
  • Autoimmunerkrankungen: Diese können ebenfalls Hepatitis verursachen, da sie das eigene Immunsystem angreifen.
  • Galle: Wenn durch Gallensteine die Gallenwege blockiert werden, sodass die Galle nicht richtig abfließen kann (=obstruktive Gelbsucht).
  • Leberzirrhose: Das Gewebe der Leber verändert sich und schränkt die Organfunktion ein.
  • Seltenere medizinische Ursachen: Entzündung der Bauchspeicheldrüse, bestimmte Blutkrankheiten, Malaria, spezifische Krebserkrankungen oder seltene genetische Defekte

Auswirkungen Leber und Galle

Die Leber ist das größte Stoffwechselorgan des Menschen. Sie ist dafür verantwortlich, Bilirubin aus dem Körper zu leiten. Dabei handelt es sich um ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Unter normalen Umständen wird dies über die Leber aus dem Blut gefiltert.

Das Pigment wird über die Gallenflüssigkeit abtransportiert, die in der Gallenblase zwischengespeichert und schließlich über den Darm als Abfallstoff ausgeschieden wird. So bleiben die Bilirubinwerte im Gleichgewicht.

Wenn die Funktion der Leber oder der Gallenwege gestört ist, kann das Bilirubin nicht ausgeschieden werden, eine Stoffwechselstörung kann eintreten. Es konzentriert sich stattdessen im Blut. Es sorgt so für eine verfärbte Haut und gelbe Augen.

Je mehr Bilirubin sich im Körper ansammelt, desto dunkler wird die Färbung. Die Augen sind in der Regel als erstes betroffen. Gelb gefärbte Augen verursachen jedoch keine Probleme direkt an den Augen.

Gelbe Augen bei Gelbsucht – Neugeborene

Die Gelbsucht tritt bei Neugeborenen wesentlich häufiger auf, als bei älteren Menschen. Nach der Geburt beginnt der Körper von Babys verstärkt überschüssige rote Blutkörperchen abzubauen, wobei sehr viel Bilirubin anfällt. 

Das Pigment kann in diesen Mengen häufig noch nicht vollständig von der Leber filtriert werden. Es erhöht sich die Konzentration und das überschüssige Bilirubin lagert sich im Gewebe ab.

Fast 60 Prozent der Neugeborenen leiden infolgedessen unter einer Gelbfärbung der Augen und Haut. Im Regelfall ist das kein Grund zur Sorge. Die Gelbfärbung bildet sich relativ schnell wieder zurück.

Gelbe Augen – Behandlung und Behandlungsmöglichkeiten

Die Gelbfärbung der Augen zieht keine Beeinträchtigung der Augengesundheit nach sich. Sie ist auch nicht die eigentliche Krankheit. Es handelt sich um einen Hinweis auf eine tiefer liegende Ursache. Die Behandlung erfolgt entsprechend der zugrundeliegenden Erkrankung.

Um diese korrekt zu erkennen, führt man in der Regel zunächst eine Messung der Bilirubinkonzentration im Blut durch. Es wird ein großes Blutbild gemacht und die Leber untersucht.

Unter Beachtung von weiteren Begleiterscheinungen wie heller Stuhl und dunkler Urin, Müdigkeit, Fieber oder plötzlicher Gewichtsverlust wird die Diagnose gestellt. Eine  entsprechende Therapie wird eingeleitet.

Entsprechende Möglichkeiten sind:

  • Virus-hemmende Medikamente bei Infektionskrankheiten wie Hepatitis
  • Verzicht auf Alkohol oder bestimmte Medikamente, wenn diese ursächlich für die erhöhte Bilirubinkonzentration verantwortlich sind
  • Angepasste gesunde Ernährung, um die Leber zu entlasten 
  • Viel trinken.

Die Gelbfärbung der Augen geht mit einer Verbesserung der Leberfunktion von allein wieder zurück.

Nur in seltenen Fällen kann eine Operation der Leber oder zur Freilegung der Gallenwege erforderlich sein.

Gelbe Augen – muss ich zum Augenarzt?

Wann ist ein Termin beim Augenarzt ratsam? Färbt sich die Lederhaut im Auge gelb, ist das meist ein Hinweis auf eine eingeschränkte Funktion der Leber, Erkrankungen der Leber und Gallenwege. 

Da diese für die Entgiftung im Körper wichtig sind, sollte man die Veränderung der Augenfärbung immer von einem Augenarzt wie Doctor-medic Liliana Bányai im Augenlaserzentrum in Stuttgart oder Karlsruhe abklären lassen.

Nur so kann eine passende Therapie frühzeitig eingeleitet und die zugrunde liegende Erkrankung behandelt werden, um größere Komplikationen zu vermeiden. Lesen Sie mehr zum Thema Auge!

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